Früher einmal gab es einen Streit zwischen Zauberern und Jongleuren. Oft wurde der eine vom andren belächelt oder verspottet; besonders die Zauberer von den Jongleuren. Tatsächlich ist es für Jongleure und Zauber-Laien oftmals nicht einfach zu ersehen, was genau die Leistung eines Zauberers ist; zumal es durchaus Tricks gibt, deren Effekt nicht auf einem eingeübten Können sondern aus anderen Faktoren, zum Beispiel aus der Person und Persönlichkeit des Vorführenden erwächst. Letztenendes hilft es nur, auf das ERGEBNIS -> die Verzauberung des Publikums zu sehen und nicht auf die Methode.
Inzwischen haben dies wohl auch die Jongleure eingesehen und so gibt es einen solchen Streit nun nicht mehr; ich kenne inzwischen einige Jongleure, die auch zaubern (konkret fallen mir allein zwei in Berlin ein). Und ich jongliere ja inzwischen auch sehr gern (mit Devilsticks). Bei meiner Synchronjonglage mit Julie hier in Mannheim habe ich allerdings festgestellt, dass es neben dem erforderlichen harten Training beim Jonglieren noch eine weitere Sache gibt, die es zu respektieren gibt: die Aufregung auf der Bühne. Es ist tatsächlich beim Jonglieren eine anders geartete Aufregung, die den Aufführenden auf der Bühne beschleicht. Die Hände fangen an zu schwitzen und die Muskeln werden schlagartig zu Pudding. Hoch leben die Jongleure! Und die Jongleurinnen natürlich auch!

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